„Wir machen nur das, was wir richtig gut können“






JST-Geschäftsführer Kay Hansen und Carsten Jungmann über ihre Unternehmens-Kultur






Ein Miteinander, von dem Geschäftsführung, Mitarbeiter und natürlich die Kunden profitieren. Ist das eine rosarote Wunschvorstellung? Oder lässt sich so etwas wirklich realisieren?






Kay Hansen - JST

Kay Hansen: Wenn ich daran denke, was ich vor langer Zeit über den Vertrieb gelernt habe, dann müsste es vermutlich bei einem frommen Wunsch bleiben. ´Wie ein Terrier in der Wade festbeißen´ – ´Beim Nein fängt das Verkaufen erst an´ und ´Nimm, was du kriegen kannst´, waren damals Leitgedanken meiner Vorgesetzten. Wir, bei JST nennen so etwas heute ´Gier frisst Hirn´. Das ist bei uns strikt verboten! Bei uns heißt es ´Nutzen, Nutzen, Nutzen und an den Kunden denken´. Was dem Kunden keinen Nutzen bringt, bekommt er nicht. Deswegen werden unsere Mitarbeiter im Verkauf auch nicht Vertriebler, sondern Berater genannt. Wir wollen ja niemanden vertreiben. Im Gegenteil: Den Beratern geht es darum, eine lang anhaltende Partnerschaft mit unseren Kunden aufzubauen.






Wie sieht der richtige Weg aus, um ein Unternehmen erfolgreich zu führen?






Carsten Jungmann - JST

Carsten Jungmann: Wir haben uns die Frage gestellt: „Was macht uns wirklich glücklich bei der Arbeit?“. Das ist nicht die Jagd nach maximalen Gewinnen. Wir wollen begeisterte Kunden, zufriedene Mitarbeiter – einfach Projekte abschließen, ohne uns später über Reklamationen ärgern zu müssen. Wahrheit und Kundennutzen stehen im Fokus. Danach leben wir.






Kay Hansen - JST

Kay Hansen: Wir machen nur das, was wir richtig gut können. Es soll Spaß machen, einen Kontrollraum mit JST einzurichten. Und wenn unsere Interessenten nach den ersten Gesprächen erst wissen, was sie sich schon immer gewünscht haben, dann sind wir auf dem richtigen Weg.






Spaß klingt ebenso banal wie erstrebenswert. Wie schafft man das?






Carsten Jungmann - JST

Carsten Jungmann: Wir möchten das gewisse Extra, den besonderen Mehrwert für unsere Kunden. Wenn es nur um Standardlösungen geht, empfehlen wir auch schon einmal, den Weg zu unseren Marktbegleitern einzuschlagen.






Kay Hansen - JST

Kay Hansen: Genau aus diesem Grund sprechen wir bewusst und mit Stolz von der „kleinen Bude aus Buxtehude“, die sich spitz statt breit aufgestellt hat. Wir haben uns auf Nischen-Produkte spezialisiert, die nur wir beherrschen und niemand sonst in dieser Form nachmachen kann. Und wenn wir etwas nicht können, dann sagen wir es klar und deutlich. So wissen unsere Kunden immer, woran sie sind. Wir sind berechenbar!






Und das funktioniert?






Kay Hansen - JST

Kay Hansen: Anfangs hat man uns prophezeit, dass solche Tugenden im hart umkämpften Business nicht funktionieren. „Wenn ihr so agiert, dann seid ihr morgen pleite“ war ein typischer Kommentare auf unsere Idee eines offenen und ehrlichen Miteinanders. Aber die Jahre haben gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Die große Kundenzufriedenheit spricht sich herum, und die Gewinne steigen. Das hat den Effekt, dass unsere Mitarbeiter mit zufriedenen Kunden sprechen.






Also profitiert auch Ihr Team von dieser Philosophie?






Carsten Jungmann - JST

Carsten Jungmann: Genau. Die positiven Feedbacks am Telefon sind einer der Gründe, warum unsere gute Laune meist den ganzen Tag über auf hohem Level bleibt. Das ist der Spirit, den man in unseren Räumen förmlich spürt und der auch unsere Besucher ansteckt.






Kay Hansen - JST

Kay Hansen: Durch Druck entstehen Diamanten aber keine guten Mitarbeiter. Dennoch behandeln wir unsere Mitarbeiter wie Diamanten. Wertschätzung und Freude, eine Unternehmenskultur, in der jeder für den anderen einsteht. Wer bei uns anfängt, soll – wenn es irgendwie geht – bis zur Rente bleiben. Das meinen wir Ernst.






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JST-Team | Konferenz ko:mon 2018
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Carsten Jungmann | Konferenz ko:mon 2018
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