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Kategorie: Schaltwarte
KRITIS

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Energieversorger schafft neue Arbeitswelt in seiner Netzleitstelle

Strom, Erdgas, Trinkwasser – das sind die drei wichtigsten Grundpfeiler der GEW Wilhelmshaven GmbH. Um die Versorgungssicherheit für Privat- und Firmenkunden der Jadestadt 24/7 sicherstellen zu können, hat das Unternehmen den Ort aufgerüstet an dem alle Fäden zusammenlaufen: Die Netzleitstelle hat nicht nur ein optisches Facelift erhalten, auch für die „inneren Werte“ gab es ein umfangreiches Upgrade. Gemeinsam mit den Kontrollraumprofis von JST wurde das Herzstück des Energieversorgers hinsichtlich Technik und Ergonomie auf den neuesten Stand gebracht.

„Ganz zu Anfang wollten wir eigentlich nur einen neuen Teppichboden verlegen lassen“, erinnert sich Nils Burzinski, Sachbearbeiter für Liegenschaften und Gebäudemanagement bei der GEW. Doch nachdem der Blick auf die Netzleitstelle des Unternehmens erst einmal geschärft wurde, war schnell klar: Da gibt es weit mehr zu tun, als nur einen Fußbodenbelag auszuwechseln.

„Viele offene Baustellen“ gleichzeitig angepackt

Unübersichtliche Bildschirm-Kolonnen, kombiniert mit einer Vielzahl von Mäusen und Tastaturen, ein Operator, der von Platz zu Platz rutschen muss, um die verschiedenen Systeme zu bedienen und als Krönung des Ganzen auch noch brummende Rechner direkt am Arbeitsplatz. Nils Burzinski: „Mit Blick auf die Ergonomie gab es da viele offene Baustellen.“

Apropos „Baustelle“: Die alte Leitwarte wurde komplett entkernt. Gemeinsam mit JST hat der Energieversorger ein Konzept entwickelt, das sowohl ergonomisches Mobiliar als auch moderne Visualisierungsoptionen und innovative technische Architektur umfasst.

Komplettlösung für Kontrollraum gesucht

„Unser Ziel war es, in der Netzleitstelle eine verbesserte Übersicht zu erreichen und die Bedienung der Systeme zu vereinfachen. Gleichzeitig sollten auch Platz und Freiraum auf den Arbeitstischen geschaffen werden“, erklärt Frank Czieslik, Bereichsleiter Netze und damit verantwortlich für die gesamte technische Infrastruktur. „Wir wollten mehr als einen Architekten, der uns bei der Umstrukturierung unterstützt. Wir haben jemanden gesucht, der das vollständige Kontrollraumprogramm anbieten kann“, bringt es Nils Burzinski auf den Punkt.

Gesamtkonzept Hand in Hand realisiert

Nach intensiver Recherche fiel die Wahl schließlich auf Jungmann Systemtechnik. Und bei einem Workshopday im Kontrollraum-Simulator von JST wurde schnell deutlich: Hand in Hand mit dem richtigen Partner lässt sich die Wunsch-Leitwarte in einem Gesamtkonzept realisieren. Christoph Michael, zuständig für den Betrieb der GEW Netzleitstelle: „Die Ausstattung im Kontrollraum-Simulator hat uns gezeigt, was alles möglich ist. Der gesamte Tag dort war super durchstrukturiert. Man hat sofort gemerkt, hier hat man es mit Profis zu tun, die genau wissen, was sie machen.“

JST-Referenz: GEW Wilhelmshaven Netzleitstelle vor der Modernisierung JST-Referenz: GEW Wilhelmshaven Netzleitstelle nach der Modernisierung

Netzleitstelle vor und nach der Modernisierung

Mitarbeiter unterstützen den neuen Kurs

Nicht nur das Planungsteam des Energieversorgers aus Wilhelmshaven war schnell von den JST Lösungen überzeugt. Auch die Mitarbeiter, die von Anfang an in die Neukonzeption eingebunden wurden, unterstützen den neuen Kurs in der Verbundleitstelle. Ergonomisches Mobiliar aus einer deutschen Qualitätsmanufaktur wird durch modernste Visualisierungstechniken ergänzt. Eine DisplayWall sorgt dabei für perfekte Übersicht und macht es beispielsweise im Entstörungsfall dank BigPicture Funktion möglich, auch große Netzgebiete im Blick zu behalten.

Maximale Datensicherheit durch Auslagerung

Als besonderen Vorteil wertet Leitstellenleiter Christoph Michael die Optionen, die das JST MultiConsoling® seinem Team eröffnet. So wurden über diese Technik beispielsweise die Arbeitsplatzrechner in einen externen Serverraum ausgelagert. Positiver Effekt: maximale Datensicherheit in der zu den Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) zählenden Leitwarte. Zudem konnte durch diese Maßnahme die Geräusch- und Wärmebelastung innerhalb der Netzleitstelle deutlich gesenkt werden.

Clean-Desk-Prinzip wurde realisiert

Weiterer Benefit des MultiConsoling®: vorbei die Zeiten des ständigen Platzwechsels, des Tastatur- und Maus-Wirrwarrs. Mit nur einer Maus-Tastatur-Kombination lassen sich alle gewünschten Systeme des Energieversorgers auf jedem beliebigen Arbeitsplatzdisplay oder auf der Großbildwand aufschalten.

„Alle unsere gesteckten Ziele“ erreicht

Nur ein einziger Klick wird auch für viele weitere individuell ausgewählte Szenarien benötigt. Der CommandButton, der direkt in die Oberfläche des OperatorDesks integriert ist, macht es möglich. Per Knopfdruck kann beispielsweise der Zugang in die Leitstelle kontrolliert werden. Kameras werden aktiviert und Alarme quittiert. „Die Kollegen bestätigen uns, dass alles tadellos funktioniert“, so Frank Czieslik. Seine Bilanz nach den ersten Monaten des Betriebes der neuen Netzleitstelle: „Mit dem, was wir hier neu geschaffen haben, konnten wir alle unsere gesteckten Ziele erreichen. Die Zusammenarbeit mit JST war vom ersten Moment bis zur Inbetriebnahme eine runde Sache“.

JST: Dirk Lüders

JST Berater Dirk Lüders: „Gemeinsam mit dem GEW-Team haben wir für die neue Warte ein komplettes Raumkonzept erstellt. Dazu zählten auch Empfehlungen zu Akustik, Licht und Böden. Wirklich eine konstruktive Zusammenarbeit und ein tolles Miteinander. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Referenzprojekte von JST (Auswahl)