Kunde:
Kategorie: Verkehrsleitzentrale
KRITIS

ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT

Operation Center sorgt für reibungslosen Flughafenbetrieb

Ohne sie sind auch die größten und stärksten „Vögel“ quasi zum Stillstand, zur Regungslosigkeit verdammt. Die Rede ist von den Mitarbeitern der EFM (Enteisen und Flugzeugschleppen am Flughafen München) GmbH. Das Team der Tochtergesellschaft von Lufthansa und Flughafen München sorgt dafür, dass der Flugverkehr reibungslos verläuft, dass alle Maschinen auf den gewünschten Positionen zur Verfügung stehen. Möglich wird dies durch die Koordinationstätigkeit der Leitstelle, des sogenannten Operation Centers, in dem die Kontrollraum-Crew dank hochmoderner Technik und ergonomischem Mobiliar aus dem Hause Jungmann Systemtechnik ideale Bedingungen für ihre Arbeit vorfindet.

Welche Bedeutung das EOC (EFM Operation Center) eigentlich besitzt, wird schnell deutlich, wenn man sich klarmacht, dass ein Flugzeug keinen Rückwärtsgang besitzt. Da landet ein riesiger Airbus 380, die Passagiere steigen aus, und nun muss die Maschine von Ihrer Parkposition beispielsweise zu einem Hangar gebracht werden. Dafür sind sogenannte Pushback (Zurückschieben) und anschließende Schleppvorgänge notwendig.

Pünktlichkeit auf dem Flughafen ist oberstes Gebot

Wären die rund 140 Schlepperfahrer und Enteiser nicht rund um die Uhr im Einsatz, um diese Rangierbewegungen auszuführen, ginge auf einem großen Flughafen wie München innerhalb kürzester Zeit gar nichts mehr. Die Delay-Quote würde rasant nach oben steigen.

Für etwa 200.000 Rangiervorgänge und 15.000 Enteisungen jährlich übernimmt die Leitstelle das Operating, sorgt so dafür, dass auf dem Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt alles reibungslos läuft und die Flieger pünktlich auf Strecke gehen können.

Störungsfreier Service mit passender Leitstellen-Technik

Wichtige Voraussetzung für diesen störungsfreien Service: Ein Leitstand, der in punkto Technik und Ergonomie die perfekte Basis bietet. Bereits seit Jahren stand für Florian Hilz (Referent der EFM-Betriebsleitung) und sein Team fest: „Wir wollten unsere neue Warte mit JST realisieren.“ Im Rahmen eines Umzugs in ein neues Gebäude war der geeignete Moment für die Umsetzung dieser Pläne gekommen.

„Besuch und fachliche Beratung waren super!“

Schluss mit unübersichtlichen Anzeigen, bestehend aus acht Monitoren pro Arbeitsplatz, mit schlechter Beleuchtung und mangelhafter Ergonomie. Projektleiter Florian Hilz hat sich im Voraus nicht nur in den anderen Jungmann-Leitwarten umgesehen, die bereits auf dem Münchner Airport realisiert wurden, gemeinsam mit seinem Team hat er auch den JST Kontrollraum-Simulator besucht. „Der Besuch und die fachliche Beratung waren super – einer der größten Entscheidungsfaktoren für uns“, erinnert sich der Experte.

JST Referenz Leitwarte EFM Flughafen München: Höhenverstellbarer Leitwartentisch. Sitzposition.
JST Referenz Leitwarte EFM Flughafen München: Möbel und Technik in modernem Leitstand

Leitwarten-Konzept überzeugt in allen Disziplinen

Fragt man Florian Hilz heute, was sich denn mit der JST-Leitwarte im Vergleich zu früher verbessert hat, kommt eine ebenso knappe wie aussagekräftige Antwort: „Alles!“ So konnte dank proaktiver Video Wall und der flexiblen MultiConsoling®-Steuerungstechnik die Zahl der Monitore am Arbeitsplatz auf drei reduziert werden; bedienbar mit nur einer Maus und Tastatur. Ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept, die Vermeidung von Geräusch- und Wärmeemissionen durch Rechnerauslagerung in einen externen Technikraum, individuelle Software-Lösungen und nicht zuletzt ergonomisches Mobiliar sind weitere Faktoren, die den Wunsch vom perfekten Kontrollraum Wirklichkeit werden lassen.

Beste Bestätigung, mit JST den passenden Partner gefunden zu haben, sind für Florian Hilz die Feedbacks, die er erhält: „Jeder unserer Mitarbeiter ist begeistert. Auch die Besucher, die das Operation Center betreten, sind beeindruckt. Wenn Gäste vom Flughafen oder von Lufthansa zu uns kommen, heißt es immer `Das wird der neue Standard auf dem Flughafen München´.“ Seine Fazit: „Wir hätten es gar nicht besser treffen können.“

Referenzprojekte von JST (Auswahl)